Über das Glücklichsein im Job

Zu allererst sollte man zu diesem Thema festhalten, dass niemand immer zu 100% stets glücklich in seinem Job sein kann. Jede Phase im Leben sowie auch jeder Job hat seine Hochs und Tiefs. Gerade diese Erkenntnis hilft meines Erachtens sehr, den Druck nach ständigem Glück und Wohlbefinden zu mildern.

Ich habe letztens einen Artikel gelesen, der mich zu meinem heutigen Blogbeitrag inspiriert hat. Wahrscheinlich hat mich dieser Beitrag so angesprochen, da ich genau zu dem Teil der arbeitenden Bevölkerung zähle, von denen permanentes Glück und Erfüllung im Arbeitsleben erwartet wird.
Auch gerne die viel untersuchte Generation Y genannt.
Diese zeichnet sich dadurch aus, dass junge Menschen zwischen ca. 25 und 35 Jahren, weniger nach Prestige sondern eher nach der Freude in der Arbeit und der Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben sucht. Realschule und Ausbildung reichen nicht mehr aus, man muss studiert haben und möglichst schnell in Führungsposition gelangen. Zusätzlich aber bitte einen 9-5 Job absolvieren, 3 Hobbies auf Profiniveau ausüben, sich vorbildlich ernähren und stets Zeit für Freunde und Familie aufbringen. Dies wird einem gefühlt in der jetzigen Gesellschaft suggeriert.

Das dies nicht funktionieren kann wird so langsam deutlich und zeigt sich in den steigenden Zahlen der Burnouts, auch gerade bei jungen Menschen.
So entsteht häufig Unzufriedenheit im Job und man muss erst einmal herausfinden, was einen unglücklich macht.

Und genau hier möchte ich ansetzen und ein paar Wege aufzeigen, wie man für sich das Glück wiederfindet, vielleicht nicht nur im Job. Arbeits- und Privatleben sind nun einmal eng miteinander verknüpft. Wenn die Tiefs überwiegen, sollte man zunächst herausfinden, woher diese kommen.

Die wichtigste Frage hier lautet:

  • Führe ich das Leben, wie es zu mir passt oder orientiere ich mich zu sehr an anderen?
  • Mache ich meine Arbeit gerne, wie sieht es mit dem Arbeitsumfeld aus?
  • Woher kommt der Stress?

Um seine Situation zu ändern, ist es sinnvoll zunächst die Ursachen zu ergründen. Erst dann kann man Lösungen finden. Häufig liegt die Ursache nicht an den Umständen sondern an unserem Verhalten. Dieses können wir am schnellsten ändern und haben so einen größeren Hebel zum Glücklichsein.
Ich kann mein Arbeitsumfeld anpassen, bspw. meinen Schreibtisch aufräumen und nach meinen Wünschen persönlich gestalten. Sich gezielt Freiraum für konzentriertes Arbeiten schaffen, jedoch sind auch gewünschte Ablenkungen sinnvoll, um auch in schwierigen Situationen den Kopf frei zu bekommen. Vielleicht hilft schon eine Runde um den Block gehen, eine kurze Kaffeepause oder ein Plausch mit den Kollegen.

Gibt es Kollegen mit denen man nicht so gut klarkommt?
Am besten versuchen, sich nicht zu ärgern, gewisse Dinge überhören und vielleicht auch von sich aus den ersten Schritt machen und freundlich sein, auch mal ein Scherz machen. Denn durch die kleine Dinge, kann man sich selbst den Arbeitsalltag erleichtern. Eine weitere Möglichkeit ist, Überstunden zu reduzieren und für sich herauszufinden, was man im Leben möchte und was Priorität hat. So kann man bewusst jede Entscheidung im Leben danach ausrichten, ob mich diese meinen Zielen näherbringt oder nicht. So muss auch nicht unbedingt der Job direkt gekündigt werden. Manchmal ist dies aus privaten oder finanziellen Gründen auch nicht möglich.
Stellt man fest, dass die Arbeitstätigkeit an sich und die Arbeitsumstände so gar nicht in die Lebensvorstellungen passen, dann sollte man natürlich diesen Schritt wagen. Dafür verbringt man zu viel Zeit auf der Arbeit, um diese kostbare Zeit nicht zu vergeuden.

Haben Sie sich schon einmal gezielt Gedanken darüber gemacht?
Ich hoffe ich konnte mit meinem Beitrag weiterhelfen und Sie anregen, glücklicher in Ihrem Job und somit in Ihrem Leben zu sein.

Suchen Sie nach einer neuen Herausforderung und mehr Glück im Job?

Dann sprechen Sie mich, Jennifer Gondolf gerne an! Ich verhelfe gerne zum next STEP!